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Über 4000 Einsätze für Sachsens ADAC Luftrettung

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Die sächsische ADAC Luftrettung hat im vergangenen Jahr erstmals die Marke von über 4000 Einsätze geknackt. Insgesamt flogen die Maschinen aus Zwickau („Christoph 46“) und Leipzig („Christoph 61“ und „Christoph 63“) 4055 Einsätze. Gemeinsam mit Bayern vermeldet der Freistaat damit die höchste Einsatzsteigerungen zu 2020, heißt es vom Automobilclub. Beide Bundesländer waren 2021 besonders von der Pandemie betroffen.

Die Einsatzorte lagen für „Christoph 46“ zu 90% und für „Christoph 61“ und „Christoph 63“ jeweils zu etwa 74% in Sachsen.

Für die „Gelben Engel“ aus Leipzig waren vor allem Herz-Kreislauf-Notfälle, wie z.B. Herzinfarkte, auch im vergangenen Jahr die häufigste Einsatzursache. Bei der Maschine aus Zwickau überwiegen mit 32 Prozent zu 31 Prozent knapp Unfälle vor internistischen Notfällen.

Bei allen sächsischen Luftretten haben die Notfälle des Atmungssystems zugenommen, so der ADAC. In Leipzig waren es ein bis drei Prozent, in Zwickau eine Steigerung um sechs Prozent. Auch hierbei spielen die Corona-Infektionen eine große Rolle.

Trotz über zwei Jahre Pandemie konnte die notfallmedizinische Versorgung aus der Luft bundesweit bis heute uneingeschränkt und unfallfrei sichergestellt werden.

Wer den fliegenden Gelben Engeln aus Leipzig bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen möchte, hat am Samstag, 2. April 2022 bei einem virtuellen Tag der offenen Tür die Gelegenheit dazu. Auf der Internetseite luftrettung.adac.de sowie Youtube und den Social-Media-Kanälen bekommen die Besucher filmische Einblicke in das Stationsleben.