Über 330 Menschen nutzen neues Testzentrum zum Eröffnungstermin

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331 Menschen haben das neue Testzentrum auf dem Messegelände und die Möglichkeit zum kostenlosen Schnelltest am Montag genutzt. Das teilten uns die Johanniter mit. Die meisten Tests fielen negativ aus. Nach ersten Schätzungen waren nur etwa zehn Tests positiv.

Rund 50 Personen können aktuell pro Stunde einen Corona-Schnelltest machen. Diese Testkapazität soll jedoch laut Roy Uwe Heim noch verdoppelt werden. Einen Termin für das neue Testzentrum muss man sich nicht machen. Man kann einfach vorbei kommen. Auch in der Schlange gelten dann jedoch Maskenpflicht und Abstandsgebot. In den kommenden Tagen wolle man noch Abstandsmarkierungen auf dem Boden anbringen.

Vier Zelte stehen derzeit auf dem Messegelände. Im ersten Zelt können sich die Menschen mit ihrem Personalausweis und der ausgefüllten Einverständniserklärung zum Test anmelden. Im zweiten Zelt wird getestet. Das geht entweder über den Rachen oder über die Nase, je nachdem was für die Testperson geeigneter ist. Rund 15 Minuten müssen die Getesteten dann noch im dritten Zelt auf ihr Ergebnis warten. Fällt dieses positiv aus, geht es in das vierte Zelt. Direkt am Standort an der Messe kann noch ein PCR-Test gemacht werden. Bis das Ergebnis dieses Tests fest steht geht es aber bereits in Quarantäne für die Testperson. Fällt der PCR Test negativ aus, darf die Quarantäne beendet werden, ansonsten gilt die übliche Quarantäne-Zeit von zwei Wochen.

Pro Woche gibt es einen kostenlosen Test. Zu überprüfen ob sich die Menschen daran halten, gestaltet sich jedoch schwierig. Künftig soll es eine digitale Lösung für den Standort an der Messe geben. Ob sich die Personen jedoch schon vorab an einem anderen Standort testen lassen haben, könne man nicht nachvollziehen, erklärte Heim.

Roy Uwe Heim erklärt, wie man einen kostenlosen Test pro Woche überprüfen wolle.

In der Messe dürfen sich nicht nur Dresdner testen lassen. Auch alle anderen Einwohner Sachsen und ganz Deutschlands könnten sich theoretisch hier testen lassen. Aktuell bezahlen die Johanniter die Tests noch. Man hoffe aber bald auf eine einheitliche Regelung von Bund und Ländern und eine eindeutige Klärung der Kostenfrage.