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Über 1,5 Millionen Euro für Naturschutz

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Mit dem neuen Naturschutzgroßprojekt „DresdenNatur - Kulturlandschaft mit Weitblick“ soll in und um Dresden landwirtschaftliche Vielfalt geschützt und entwickelt werden. Dafür haben Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Sachsens Umweltminister Wolfram Günther heute einen Fördermittelbescheid über rund 1,53 Millionen Euro an Dresdens Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen übergeben.

In sieben Schwerpunktgebieten in und um Dresden sollen in den nächsten Jahren Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten, entwickelt und neu geschaffen werden. Darunter die Elbauen, das Schönfelder Hochland, der Heller und die Lössplateaus am westlichen Stadtrand. Diese oftmals landwirtschaftlich genutzten Flächen sind Lebensraum für viele seltene und geschützte Tier- und Pflanzenarten und damit ausschlaggebend für die Entwicklung und Bewahrung der biologischen Vielfalt in der Stadt. Genau dies ist das Ziel des Naturschutzgroßprojektes.

Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen: „Natur und Umwelt haben sich zu einem wichtigen Qualitätsmerkmal für Städte entwickelt. Von guten ökologischen Bedingungen profitieren Mensch, Flora und Fauna und der Standort Dresden. Das kann man zum Beispiel in Podemus sehen: Mit nachhaltig bewirtschafteten Flächen und dem grandiosen Blick auf unsere Stadt steht dieser Ort idealtypisch für unseren Titel ‚Kulturlandschaft mit Weitblick‘. DresdenNATUR bedeutet eine große Chance für alle Beteiligten, unsere urbane Kulturlandschaft zu gestalten und nachhaltig zu entwickeln.“