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U-Haft nach Attacke in der S-Bahn

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Sechs Wochen nach einer Attacke in der S-Bahn von Heidenau nach Dresden sitzt der Beschuldigte in U-Haft. Der 35-Jährige mit deutscher und russischer Staatsbürgerschaft wurde mit Aufnahmen aus der Überwachungskamera identifiziert und am Dienstag im Rahmen eines LKA-Einsatzes festgenommen. Das hat die Staatsanwaltschaft am Freitag mitgeteilt.

Er soll im Zusammenhang mit einer Fahrscheinkontrolle am 6. Juni den Zugbegleiter gewürgt, in die Sitze gedrückt und ihm das Diensttelefon aus der Hand geschlagen und behalten haben. Der Kontrolleur wollte die Bundespolizei zur Unterstützung anfordern, weil der Beschuldigte eine Auseinandersetzung provoziert hatte.

Eine Woche später soll der Mann ebenfalls in der S1 einem Zugbegleiter ins Gesicht gespuckt zu haben, als der den Schwarzfahrer zum Verlassen des Zuges aufgefordert hatte. Staatsanwaltschaft Dresden und Landeskriminalamt ermitteln gegen den 35-Jährigen u.a. wegen des Verdachts des Raubes, der Körperverletzung und der Beleidigung.

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt Sachsen dauern an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.