++ EIL ++

Tumor bei Oberbürger­meisterin Orosz entdeckt

Zuletzt aktualisiert:

Bestür­zung im Rathaus: Dresdens Oberbür­ger­meis­terin Helma Orosz ist erkrankt, sie hat einen Tumor in der Brust. Das teilte die Stadt­ver­wal­tung in einer Presse­mit­tei­lung mit. Der Tumor wurde Anfang der Woche bei einer Routi­ne­un­ter­su­chung entdeckt. Anfang nächster Woche soll die Oberbür­ger­meis­terin operiert werden. Krank­heit nicht verschweigenOrosz will offen mit der Krank­heit umgehen und hat das deshalb öffent­lich gemacht. "Ich hätte immer neue Ausreden finden müssen. So eine Krank­heit zu verschweigen, ist keine Lösung", so Orosz. Bestür­zung im RathausIm Rathaus ist die Meldung mit Bestürzen aufge­nommen worden. "Wir sind alle sehr betroffen", sagte eine Mitar­bei­terin der Presse­stelle. "Auch wir haben erst heute von der Diagnose erfahren". Die Amtsge­schäfte werden zunächst von Orosz Stell­ver­treter Dirk Hilbert geführt.Auch die Stadt­rats­frak­tionen zeigten sich in Mittei­lungen bestürzt und wünschten Orosz baldige Genesung und Kraft, die Krank­heit zu besiegen.Helma Orosz ist 2008 zur Dresdner Oberbür­ger­meis­terin gewählt worden. Die 57-jährige war zuvor sächsi­sche Sozial­mi­nis­terin. Sie wurde am 11. Mai 1953 in Görlitz geboren.Deutsche Krebs­ge­sell­schaft infor­miertDie Deuschte Krebs­ge­sell­schaft teilt auf ihrer Webseite mit: Die Chance auf Heilung bei der Diagnose Brust­krebs steigt, je früher der Tumor diagnos­ti­ziert wird. Aktuelle Studi­en­er­geb­nisse geben Hinweise darauf, dass Patien­tinnen mit hohem Risiko von einem jährli­chen MRT-Scree­ning profi­tieren könnten. Diese teilte die Brust­krebs­ex­pertin Dr. Diana Lüftner von der Charité in Berlin mit. Eine Opera­tion ist zur Therapie von bösar­tigen Brust­tu­moren auch heute noch unent­behr­lich.Weitere Informationen bei der Deutschen Krebs­ge­sell­schaft