TU Dresden arbeitet an Wolf-Schutzprojekt
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Wissenschaftler der TU Dresden sollen künftig die Lausitzer Wölfe vor Kollisionen mit Zügen schützen. Die Forscher wollen mithilfe von Zäunen und akustischen Warnsignalen Zusammenstöße verhindern. An der Bahnstrecke zwischen Hoyerswerda und der polnischen Grenze wird das Schutzsystem installiert. Das ganze funktioniert wie ein akustischer Bahnübergang. Nähert sich ein Zug, werden die Wölfe mit Störgeräuschen vom Überqueren der Gleise abgehalten. Erste Versuche im Wildgehege Moritzburg verliefen positiv. Im Biosphärenreservat Oberlausitz leben ungefähr 30 ausgewachsene Wölfe.