- Hier soll die Mega-Fabrik stehen: Auf dem Gelände am Dresdner Airportpark.
TSMC kommt: Was plant die Stadt zum Wohnraum und Infrastruktur?
Die Ankündigung von TSMC, im Dresdner Norden eine Chipfabrik zu bauen, hat diese Woche hohe Wellen geschlagen. Investiert werden Milliarden, 2.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Dafür laufen die Planungen auf Hochtouren.
„Arbeiter kommen meist mit ihren Familien. Es geht dabei nicht nur um den Wohnraum, sondern auch um Mobilitätslösungen, die funktionieren“, sagte uns Baubürgermeister Stephan Kühn. Mehrere Projekte wie an der Stauffenbergallee und im Bereich Kaditz-Mickten sollen Wohnraum schaffen. „Wenn es uns dann gelingt, mit einem Schnellbus anzubinden, ist man in 10 Minuten oben bei den Unternehmen“, so Kühn weiter.
Zugleich soll die Infrastruktur verbessert werden, damit sich der Verkehr nicht nur auf die Autobahn konzentriert. So sollen Radwege ausgebaut werden. Der geplante Radschnellweg von Langebrück nach Dresden soll eine Anbindung zu dem Dresdner Airportpark finden. Auch die Straßenbahnlinie 8 könnte laut Kühn verlängert werden. Bislang endet diese in Hellerau. Generell stehe der ÖPNV, und damit auch das S-Bahn-Netz eine Rolle, „damit man schneller vom Dresdner Süden in den Norden kommt“, so Kühn.
„So wie bei Bosch und anderen Ansiedlungen erarbeiten wir nun ein Mobilitätskonzept“, betont Kühn. „Denn der Verkehr soll sich nicht nur auf die Autobahnen konzentrieren, da haben wir ja schon eine hohe Belastung.“ Ziel sei es, gute Angebote, vor allem für die neu Hinzugezogenen zu machen.
