Tschechische und deutsche Spürnasen üben gemeinsam
Am Dienstag haben die Vier und Zweibeiner der Diensthundestaffel der Polizeidirektion Dresden gemeinsame mit den Hundeführern und Diensthunden der tschechischen Polizei aus dem Bezirk Usti nad Labem sowie die Wasserschutzpolizei geübt.
Zwei Polizeiboote waren im Prossener Hafen bei Bad Schandau unterwegs. 12 deutsche Hunde und acht tschechische Hunde probten zwei Szenarien. Dabei kam Pyrotechnik wie Knaller und Nebel zum Einsatz.
Sinn der Übung war es, trotz Ablenkung durch die Knaller und Rauch den „Täter“ außer Gefecht zu setzten und letztendlich festzunehmen. Dabei setzten die Hunde mit ihrem Herrchen über und überwältigten den Scheintäter, der zuvor den Hund durch Rufen attackierte.
Insgesamt 14 deutsche und fünf tschechische Hunde und Polizisten waren dabei. Die Polizei übt insgesamt vier Tage diese Woche und muss regelmäßig anspruchsvolle Einsatzlagen auch im Grenzraum bewältigen, bei denen unter anderem Diensthundestaffeln einen wichtigen Beitrag leisten.
Ein gemeinsames Training ist an dieser Stelle ein wichtiger Baustein. Die Polizeihunde in Sachsen werden dual ausgebildet als Schutzhund und in eine Spezialrichtungen wie Rauschift, Sprengstoff, Spürhund. In Tschechien ist das anders.