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Dresden feiert trotz Unwetter ein tolles Stadtfest

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Dem kurzen, aber heftigen Unwetter zum Trotz: Das diesjährige Stadtfest in Dresden war ein voller Erfolg. Knapp 500.000 Menschen kamen und besuchten u.a. das Boulevardtheater auf dem Neumarkt, die Radio-Dresden-Bühne am Theaterplatz oder die Blaulichtmeile vor dem Landtag. 

Zum Auftakt am Freitag waren etwa 150.000 Menschen mit dabei und feierten ausgelassen auf dem Theaterplatz zu Anna R. Auch der Samstag war stark gefragt: So traten auf der Radio-Dresden-Bühne He/Ro, Kaffkiez oder der DJ eskei83 auf. Auch die neuen Angebote wie der Kunst- und Antikmarkt auf der Hauptstraße oder der Streetfood-Markt am italienischen Dörfchen waren heiß begehrt.

Es gab keine größeren Zwischenfälle, sagte uns Stadtfest-Organisator Frank Schröder. „Es war eine sehr friedliche Stimmung“. Gemessen an der Anzahl der Besucher gab es verhältnismäßig nur wenig Arzteinsätze. Die Sanitäter wurden vor allem aufgrund der Hitze benötigt, die bei einigen Besuchern zu Problemen führten.

Auch die Polizei berichtet von einem störungsfreien Fest. Letztlich mussten die Beamten 29 Strafanzeigen und zwei Ordnungswidrigkeiten aufnehmen. Darunter waren neun Körperverletzungsdelikte sowie acht Belästigungen. Zwei Männer (33, 56) müssen sich wegen nicht genehmigter Drohnenflüge verantworten. Ein Jugendlicher (16) fuhr unter Alkoholeinfluss auf einem E-Scooter über das Festgelände. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,2 Promille. Er muss sich wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. Hinzu kamen Anzeigen unter anderem wegen eines Hausfriedensbruchs, einer Beleidigung und eines Diebstahls.

Die Rückmeldungen der Händler seien positiv. „Das mit dem Unwetter konnte keiner vorhersagen. Es hat alles funktioniert, was auch in solchen Situationen funktionieren muss“, so Schröder. Wegen dem Unwetter war das Fest am Sonntagnachmittag kurzzeitig unterbrochen worden. Auch das Feuerwerk wurde abgesagt, die Rock ’n’ Roller der Firebirds traten allerdings wie angekündigt auf dem Theaterplatz auf.

Audio:

Stadtfest-Organisator Frank Schröder zieht Bilanz.