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Trotz Streik - keine Rückerstattung von Kita-Beiträgen

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Vorerst letzter Streik :  Eltern in Dresden müssen sich am Dienstag noch einmal auf geschlos­sene Kitas und Horte einstellen und eine Betreu­ungs­al­ter­na­tive aus dem Hut zaubern. Die Stadt wird aufgrund freiwil­liger Angaben der Einrich­tungen wieder per Hotline und im Internet infor­mieren. Am Montag war die Streik­be­tei­li­gung im Vergleich zum Freitag leicht rückläufig – von rund 170 hatten 52 Einrich­tungen geschlossen. Laut Stadt waren etwa 10.000 Kinder betroffen.Auf eine Rückerstat­tung ihrer Kitabei­träge für die Streik­tage dürfen Eltern aber nicht hoffen. Laut Sozial­bür­ger­meister Martin Seidel ist das recht­lich nicht möglich, da es sich nicht um eine Nutzungs­ge­bühr sondern um einen Beitrag handelt. In den Betreu­ungs­ver­trägen und in der Satzung sei klar geregelt, dass es bei außer­ge­wöhn­li­chen Umständen, so lange sie unter einen Monat dauern, kein Anspruch auf Rückerstat­tung bzw. Ausset­zung besteht. Derweil stellt Verdi ein Ende der Kita-Sreiks in Aussicht: Dazu müssten die Arbeit­geber aber ein- so wörtlich "echtes Angebot" machen. Dann könne man an den Verhand­lungs­tisch zurück­kehren – so  Verdi-Sprecher Chris­toph Schmitz in der  "Rheini­schen Post".