Trockenheit verdirbt in Sachsen die Ernte
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Die anhaltende Trockenheit in großen Teilen Sachsens macht den Landwirten zu schaffen. Bei Gerste und Weizen lägen die Ertragseinbußen zum Teil bei über 50 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der Ernten der letzten Jahre, sagt Manfred Uhlemann, Geschäftsführer des Sächsischen Landesbauernverbands. Außerdem drohe manchem Landwirt ein Futterengpass. Wiesen und Weiden hätten nur im Mai mit Ertrag geschnitten werden können, erklärte er. Die Reserven der Bauern reichten mitunter nicht aus. Die Landesregierung hat wegen der Not der Bauern bereits Ende Juni Maßnahmen ergriffen: Etwa erlaubte sie Landwirten, ökologische Brachflächen auf Antrag zur Futtergewinnung und zur Beweidung von Tieren zu nutzen. Weiter sagte sie Zuschüsse zu.