• Trotz Niedrigwasser können in Dresden die Dampfer der Weißen Flotte fahren (Archivfoto)

Trockenheit macht Sachsens Flüssen zu schaffen

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Sachsens Flüsse und Bäche leiden unter dem ausbleibenden Regen und der Hitze. Die Grundwasserstände sinken, sodass viele kleinere Gewässer bereits trockenliegen. Das sagte Kristina Rieth vom Sächsischen Landeshochwasserzentrum unserem Sender.

Aber auch in größeren Fließgewässern wie zum Beispiel in der Schwarzen Elster fließe abschnittsweise kein Wasser mehr. Aktuell bestehe an 80 Prozent der ausgewerteten 149 Pegel Niedrigwasser; an elf Prozent sei die Marke fast erreicht.

Die Situation sei noch angespannter als im extremen Trocken- und Niedrigwasserjahr 2018. Und weil auch in den nächsten Tagen kein Regen in Aussicht sei, gehe das Landeshochwasserzentrum von einer weiteren Verschärfung aus.

Trotz Niedrigwasser können die Dampfer der Weißen Flotte aber über die Elbe fahren. Die Fahrgastschifffahrt laufe normal. Dank aus Tschechien kommender Wellen haben sie zurzeit genug Wasser unterm Kiel.