- Schweren Herzens musste der Zoo Dresden von Löwin Layla Abschied nehmen
- Layla und ihr 2022 verstorbener Partner Jago
- Glückliche Löwenzeiten. Die ganze Familie 2012. Archivbild
Trauer im Zoo: Löwin Layla eingeschläfert
Der Zoo Dresden trauert um seine Löwin Layla. Das Tier wurde im Alter von 20 Jahren eingeschläfert, nachdem sich sein Gesundheitszustand in den letzten Tagen rapide verschlechtert hatte.
Die Entscheidung, das Tier einzuschläfern, fiel den Verantwortlichen schwer, war jedoch notwendig, um Layla weiteres Leiden zu ersparen. Bereits bei Zahnbehandlungen im Jahr 2023 war bei Layla eine Nierenerkrankung festgestellt worden, die damals noch größtenteils symptomlos verlief. In den vergangenen Monaten nahmen jedoch der Appetit und die Körpermasse der Löwin stetig ab. In den letzten Tagen verschlechterte sich ihr Zustand drastisch: Sie wurde apathisch, verweigerte die Nahrungsaufnahme und zeigte sich müde und teilnahmslos.
Ein langes Leben im Zoo Dresden
Layla wurde 2005 im Zoo Amsterdam geboren und zog am 25. Juli 2007 in den Dresdner Zoo um. Dort bezog sie gemeinsam mit dem Kater Jago die damals neu eröffnete Löwenanlage im historischen Raubtierfelsen. In den folgenden Jahren wuchs das Rudel durch die Zwillinge Abaja und Damien (geboren 2012) zeitweise auf vier Tiere an. Nach dem Tod von Jago im April 2022 übernahm Layla die Rolle der souveränen Anführerin und sorgte für Ruhe innerhalb der Gruppe. Die Tierpfleger beschrieben sie als ein selbstbewusstes und freundliches Tier.
Wie geht es weiter?
Mit dem Tod von Layla verbleibt nun ihr Sohn Damien als letzter Löwe im Dresdner Zoo. Da der 2012 geborene Kater nun vorerst ohne Artgenossen lebt, kündigte der Zoo eine besonders intensive Betreuung durch die Tierpfleger an. Über die weitere Zukunft von Damien beraten die Verantwortlichen des Zoos derzeit intern.



