Touristen sollen Millionenloch beim Kraftwerk Mitte stopfen
Die Millionenlücke beim Kraftwerk Mitte soll nun u.a. mit Geldern aus der Beherbungssteuer gestopft werden. 4,7 Millionen Euro fehlen aktuell für das neue Kulturhaus. Die Mehrkosten sind durch unvorhergesehene Probleme im Bauuntergrund entstanden. Zudem fielen über drei Millionen Euro Fördergeld weg. Die Fraktionschefs von Rot-Grün-Rot-Orange einigten sich nun darauf, die Finanzlücke mit Geldern aus Bettensteuer und aus Grundstücksverkäufen zu decken. Darüber soll in den nächsten zwei Wochen bei einer Sondersitzung entschieden werden. Darauf verständigten sich die Fraktionschefs mit Oberbürgermeister Hilbert. Die Bettensteuer hatte seit der Einführung im Juli 2015 über 4,2 Millionen Euro in die Stadtkasse gespült.Vergangene Woche war eine Finanzausschusssitzung zum Thema eskaliert, Finanzbürgermeister Vorjohann nahm das Thema von der Tagesordnung, dieser Schritt war unzulässig. Das Geld wird dringend benötigt, damit der Zeitplan für den weiteren Ausbau des Kraftwerkes Mitte eingehalten werden kann. So muss beispielsweise die Beleuchtung noch ausgeschrieben werden. Im Dezember sollen TJG und Staatsoperette ins Kraftwerk ziehen.