Torhäuser am Arnhold-Bad werden saniert
Die historischen Torhäuser am Georg-Arnhold-Bad in Dresden werden derzeit saniert. Bis zum September wird das westliche Torhaus hergerichtet, es soll künftig als Café genutzt werden. Bis zum Jahresende folgt das östliche, damit der dortige Straßen-Eisverkäufer die Sommersaison nutzen kann. Bei den Arbeiten wird der originale, historische Zustand wie zur Eröffnung des Georg-Arnhold-Bades im Mai 1926 wiederhergestellt.
Die nicht originalen Vorbauten an den Eingängen sind bereits zurückgebaut und werden durch Außentreppenpodeste ersetzt. Die Fronten an den Nordseiten in den Erdgeschossen werden mit jeweils drei Fenstern und in den alten Größen wiedergestaltet. Von Vorteil ist, dass die Öffnungen und Laibungen in den Wänden zum Teil noch vorhanden sind. Die krönenden Gesimse darüber werden nachmodelliert.
Die Fenster und Türen werden zudem den Originalen nachgebaut. Ebenso werden die Sandsteinsockel aufgearbeitet. Die Regenentwässerung wird erneuert und die Schornsteine werden wieder etwas kleiner. Auch der Außenputz wird an beiden Gebäuden entsprechend des damaligen Zustandes teilweise erneuert.
Am auffälligsten jedoch werden andere Veränderungen an den Fassaden sein: Ein Farbgutachten hat den Ton von 1926 ermittelt und in diesem hellen Grün werden die Torhäuser zum Abschluss wieder gestrichen. Neu sind Glasplatten, die über den Sockeln rundherum angebracht und künftig über die Entstehungsgeschichte des Georg-Arnhold-Bades informieren werden. Die Kosten für die gesamte Maßnahme betragen rund 330.000 Euro.