Tom Liebscher gewinnt EM-Gold im Kajak-Vierer
Der Dresdner Kanufahrer Tom Liebscher hat bei den Europameisterschaften in Polen die Goldmedaille im Kajak-Vierer geholt. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Max Rendschmidt, Ronald Rauhe und Max Lemke setzte sich Liebscher auf der Strecke über 500 Meter souverän gegen die Konkurrenz durch. Mit 1,4 Sekunden Vorsprung verwies der Deutsche Kajak-Vierer die Slowaken und Russen auf die Plätze zwei und drei. Durch den Erfolg hat das deutsche Paradeboot seine Favoritenrolle für die Olympischen Spiele in Tokio untermauert.
Zudem konnte der Deutsche Kanu-Verband (DKV) zwei weitere Medaillen in olympischen Klassen feiern. Conrad Scheibner musste sich im Canadier-Einer über 1000 Meter lediglich dem Tschechen Martin Fuksa um 1,4 Sekunden geschlagen geben. Ebenfalls Silber gab es im C2 der Damen über 500 Meter für das Duo Lisa Jahn/Sophie Koch mit anderthalb Sekunden Rückstand auf die Ukraine.
Dagegen ging das mitfavorisierte deutsche K2-Boot mit Sabrina Pradler/Tina Dietze leer aus. Das Duo musste sich über 500 Meter mit Platz vier begnügen. Olympiasieger Ungarn dominierte das Rennen. Im K1 der Herren über 1000 Meter hatte Martin Hiller als Fünfter keine Chance. Den Sieg holte sich der ungarische Weltmeister Balint Kopasz. Ebenfalls chancenlos war Jule Hake im K1 über 200 Meter als Achte. Die Dänin Emma Jörgensen verteidigte ihren Titel.