Tötungsverbrechen in der St. Petersburger Straße
An der St. Petersburger Straße in Dresden ist es offenbar zu einem Tötungsverbrechen gekommen. In einem Wohnhaus ist am frühen Donnerstagmorgen ein Toter entdeckt worden, ein größeres Polizeiaufgebot wurde alarmiert. In dem Wohnblock zwischen Grunaer und Pillnitzer Straße gibt es im Haus und im Hausflur eine Blutspur. Die Spurensicherung der Polizei ist vor Ort, Beamte in weißen Anzügen sichern Spuren. Auch ein Spürhund ist im Einsatz, ein Hundeführer war am Vormittag vor dem Wohnhaus mit dem Hund unterwegs.
54-jähriger Mieter tot aufgefunden
Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass es sich bei dem Toten um den 54-jährigen Mieter der Wohnung handelt. Die Polizei wurde demnach gegen 03:40 Uhr alarmiert. Ein Hausbewohner hatte Blutspuren im Flur des Mehrfamilienhauses bemerkt und Hilfe geholt. Als Polizisten die Wohnung betraten, fanden sie den Mann leblos auf. Ein hinzugerufener Arzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Aufgrund der Verletzungen musste davon ausgegangen werden, dass der Mann Opfer eines Gewaltverbrechens wurde, teilte Oberstaatsanwalt Lorenz Haase mit.
Die Identität des Toten ist derzeit noch unbekannt. Ersten Ermittlungen nach handelt es sich wahrscheinlich um den 54-jährigen algerischen Mieter der Wohnung. Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Morduntersuchungskommission der Dresdner Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Ein Rechtmediziner ist hinzugezogen worden. Sie untersuchen derzeit die Todesumstände.
Täter selbst verletzt - Zeugensuche
Aufgrund der Spurenlage am Tatort gehen die Ermittler davon aus, dass der derzeit unbekannte Täter Verletzungen davongetragen hat. Es fanden sich Blutspuren, die aus dem Haus heraus bis zu einer Haltestelle am Pirnaischen Platz führten.
Die Kriminalpolizei fragt: Wer kann nähere Angaben zu dem Sachverhalt machen? Wem ist heute Morgen im Stadtgebiet insbesondere in einer Straßenbahn oder einem Bus eine Person mit augenscheinlichen Verletzungen bzw. blutender Wunde aufgefallen? Hinweise nimmt die Dresdner Polizei unter (0351) 483 22 33 entgegen.