Tödliches Rennen - Prozess gegen zwei Männer beginnt
Am Landgericht Dresden müssen sich ab heute zwei Männer wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge verantworten. Bei einem 32-Jährigen, der in Untersuchungshaft ist, geht es zudem um fahrlässige Tötung, bei einem 24-Jährigen um Gefahr für Leib und Leben.
Den Angeklagten wird vorgeworfen am Abend des 22.August 2020 mit ihrem Wagen auf der Budapester Straße um die Wette gerast zu sein. Dabei soll der Wagen des Älteren einen Jungen erfasst haben. Der Sechsjährige wurde durch die Luft geschleudert und starb noch vor Ort an seinen Verletzungen. Radio Dresden berichtete.
Dem 32-Jährigen droht nach dem Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe zwischen einem und zehn Jahren, dem Jüngeren bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Zum Prozessauftakt will die Schwurgerichtskammer auch erste Zeugen befragen: den Vater des Jungen, der Nebenkläger im Verfahren ist, sowie die beiden Beifahrer der Angeklagten.
Sechs Prozesstage hat das Landgericht angesetzt. Am 18. März soll der letzte Prozesstag stattfinden.
