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Tödliches LKW-Tauziehen: Prozess gegen Fahrer eingestellt

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Der Prozess um das tödliche LKW-Tauziehen von Wildenau, einem Ortsteil von Schwarzenberg, ist eingestellt worden. Der Fahrer war angeklagt wegen fahrlässiger Tötung. Der 37-Jährige stand am Donnerstag vor Gericht in Aue, nachdem ein vierjähriges Mädchen bei dem riskanten Spiel überrollt worden war. Das war im Juni vergangenen Jahres. "In der Verhandlung gegen den Fahrer konnte nicht geklärt werden, warum das Kind stürzte und woher es gelaufen kam", sagte Gerichtssprecher Hartmut Meyer-Frey. Den Fahrer treffe daher nur eine geringe Schuld. Der Mann muss 2.000 Euro zahlen. Tut er das innerhalb eines Monats, wird das Verfahren endgültig eingestellt. Meyer-Frey stellte klar, dass LKW-Tauziehen grundsätzlich erlaubt sei, die Sicherheit der Beteiligten aber gewährleistet sein müsse. Das sei in Wildenau nicht der Fall gewesen.

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Hartmut Meyer-Frey