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Tödliches Ende einer Verfolgungsjagd bei Sebnitz

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Eine Verfolgungsjagd mit der Polizei hat am Dienstag bei Sebnitz ein tödliches Ende genommen. Für einen mutmaßlichen tschechischen Autodieb kam jede Hilfe zu spät. Der Fahrer war am Morgen auf der A4 der Polizei aufgefallen. Als die Beamten ihn stoppen wollten, gab der Mann Gas und verließ bei Burkau die Autobahn in Richtung Tschechien. Doch die Polizei blieb ihm auf den Fersen. Kurz vor Sebnitz geschah dann das Unglück. Der Fahrer kam von der Straße ab und prallte mit dem Wagen gegen mehrere Bäume. Für den Tschechen kam jede Hilfe zu spät. Nach ersten Informationen, soll die Polizei den Wagen weder bedrängt noch zum stoppen gezwungen haben.  

Die Polizeimeldung zum nachlesen:

Heute Morgen ist ein Skoda-Fahrer (42) nach einem Unfall auf der S 154 verstorben.  Zuvor hatte er versucht sich einer Kontrolle zu entziehen.

Polizeibeamte der gemeinsamen Fahndungsgruppe Bautzen von Bundes- und Landespolizei stellten auf der BAB 4 in Fahrtrichtung Görlitz zwei Skoda Octavia fest. Als die Polizisten sie kontrollieren wollten, verließ einer der Wagen die Autobahn an der Anschlussstelle Burkau und flüchtete in Richtung Sebnitz.

Bei Rugiswalde kam der Skoda auf der S 154 nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Baum. Anschließend blieb er im rechten Straßengraben liegen. Der 42-jährige Fahrer (tschechischer Staatsangehöriger) verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle.

Der Skoda stellte sich als kurz zuvor in Dresden von der Hechtstraße gestohlen heraus. Den zweiten flüchtigen Skoda stellten die Beamten mit Hilfe der Kollegen der gemeinsamen Fahndungsgruppe Dresden in Sohland a. d. Spree. Der Octavia war wenige Stunden zuvor von der Florian-Meyer-Straße in Dresden entwendet worden. Der Fahrer, ein 37-jähriger Tscheche, wurde festgenommen.