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Sicherungsverwahrung nach Messerattacke in der Linie 7

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Nach einer tödlichen Messerattacke in einer Straßenbahn der Linie 7 in Dresden-Löbtau wird der Täter in einer Klinik untergebracht. Das hat das Landgericht angeordnet.

Ein Gutachten ergab, dass der angeklagte Somalier unter einer paranoid-schizophrenen Störung leidet. Er hatte im Juli letzten Jahres einen Landsmann mit einem Küchenmesser erstochen. Über seinen Anwalt erklärte der 33-Jährige, er habe sich an diesem Tag verfolgt gefühlt.

Der Mann war ursprünglich wegen Mordes angeklagt. Schon zu Prozessbeginn war allerdings eine Sicherungsverwahrung absehbar.

Die tödliche Attacke hatte im Sommer 2023 ganz Dresden erschüttert. Der Täter wurde kurz nach dem grausamen Vorfall in der Nähe der Haltestelle „Malterstraße“ von den Polizisten gestellt.