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Töberich lässt Elberadweg in Pieschen wegbaggern

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Dreiste Aktion in Pieschen. Die Inves­torin Regine Töberich lässt zwischen City-Beach und Pusch­kin­platz den Elberadweg wegreißen. Während der Stadt­rats­sit­zung sind am Donners­tag­nach­mittag überra­schend die Bagger auf dem ihr gehörenden Grund­stücks­teil angerollt. Es gab keine Absper­rung. Radfahrer und Fußgänger mussten über die Wiese vorbei­laufen. Bei der Aktion handelt es sich vermut­lich um eine Retour­kut­sche der Inves­torin, nach dem Stadtrat gegen ihre Wohnungpläne im Marina-Garden-Projekt  gestimmt hatte. Denn genauam Donnerstag wollte die Ratsver­samm­lung eine Verän­de­rungs­sperre beschließen. Das hieße, Töberich dürfte weder bauen noch wegreißen. Der Frakti­ons­vor­sit­zende der LINKEN André Scholl­bach dazu: "Die Zerstö­rung des Elberad­wegs ist rechts­widrig und strafbar. Dieses Verhalten wird sowohl straf­recht­liche als auch verwal­tungs­recht­liche Konse­quenzen haben. Für dieses Verhalten werden sich die Betei­ligten vor Gericht zu verant­worten haben. Wir lassen uns auch durch blinde Zerstö­rungswut nicht erpressen." Mit Empröung reagiert auch die GRÜNE Fraktion auf den Beginn der Abbag­ge­rung des Elberad­wegs durch die „Inves­to­rin“ Regine Töberich. „Auch für Frau Töberich gilt die deutsche Recht­ord­nung und nicht das Faust­recht. Frau Töberich hat die Unter­sa­gungs­ver­fü­gung der Stadt nicht angefochten. Sie handelt also bewusst rechts­widrig.