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Tod eines Radfahrers nach Trunkenheitfahrts bei Moritzburg wird Fall am Landgericht

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Im Fall des getöteten Radfahrers zwischen Friedewald und Auer haben Verteidigung und Staatsanwaltschaft nun Berufung gegen das Urteil für den mutmaßlichen Verursacher eingelegt.

Der Mann aus Niederau hatte laut Anklage im November vergangenen Jahres mit 1,8 Promille den Leiter des Dresdner Schulverwaltungsamtes, Falk Schmidgten, der dort abends mit dem Rad unterwegs war, gerammt. Schmidtgen erlag seinen schweren Verletzungen. Bereits einen Monat zuvor soll der Mann mit drei Promille Alkohol im Blut einen Unfall verursacht haben.

Das Amtsgericht Meißen hatte den Fahrer zu knapp zwei Jahren und fünf Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte eine etwas längere Strafe gefordert, die Verteidigung hatte auf eine geringere Strafe auf Bewährung plädiert. Der Fall muss nun am Dresdner Landgericht neu aufgerollt werden. "Das wird mit Sicherheit einige Monate dauern, bevor der Fall neu verhandelt wird", teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf unsere Anfrage mit.