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Tillich würdigt Verfolgte des Sowjet- und SED-Regimes

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Kurz vor dem Jahrestag des Volks­auf­standes in der DDR am 17. Juni hat Sachsens Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich (CDU) dazu aufge­rufen, die Erinne­rung an die Opfer politi­scher Verfol­gung wachzu­halten. Gemeinsam mit dem Landes­be­auf­tragten für die Stasi-Unter­lagen, Lutz Rathenow, würdigte er am Mittwoch bei einer Gedenk­ver­an­stal­tung in Dresden Menschen, die in der Sowje­ti­schen Besat­zungs­zone und frühen DDR verfolgt und politisch inhaf­tiert waren. „Die Erinne­rung an die politi­sche Verfol­gung führt es uns vor Augen: Dass wir als freie und gleich­be­rech­tigte Menschen mitein­ander leben, ist nicht selbst­ver­ständ­lich“, sagte Tillich. Deshalb sei es wichtig, aus der Erfah­rung der Diktatur Lehren für die Siche­rung von Freiheit und Demokratie zu ziehen.(DPA)