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Tillich sieht Wählervotum als Absage an bisherige Flüchtlingspolitik

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Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich (CDU) sieht das Ergebnis der drei Landtags­wahlen vom Sonntag als deutli­ches Signal gegen die bishe­rige Flücht­lings­po­litik. Die Wähler hätten den Parteien CDU, SPD und Grüne zu verstehen gegeben, „dass man mit dem bishe­rigen Weg in der Flücht­lings­po­litik nicht einver­standen ist“, sagte er am Montag am Rande einer Klausur­ta­gung der Koali­tion in Meißen. „Wir haben in den letzten Wochen zu viel geredet und zu wenig gehan­delt“, sagte Tillich. Das Flücht­lings­thema sei das „allüber­ra­gende Thema“ nach den Wahlum­fragen. Deshalb müssten die Parteien jetzt die richtigen Lehren ziehen und handeln: „Und ich bin der Auffas­sung, die beste Antwort an die AfD ist: Wir müssen jetzt handeln.“  (dpa)