Tierische Unterstützung für das Dresdner Ordnungsamt

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Das Dresdner Ordnungsamt bekommt neue vierbeinige Unterstützung. Nach erfolgreich bestandener Diensthundeprüfung unterstützen die zwei neuen Diensthunde Fido (19 Monate, Malinois) und Nina (19 Monate, Deutscher Schäferhund) seit Juli 2021 die Besondere Einsatzgruppe des Dresdner Ordnungsamtes bei ihrer Arbeit. Bereits seit 2005 setzt das Ordnungsamt Diensthunde ein. Als Schutzhunde sind sie bei den Streifen im Stadtgebiet dabei.

Bürgermeister für Ordnung und Sicherheit Detlef Sittel: „Mit den Diensthunden leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Oft wirkt schon allein der Anblick der Hunde präventiv.“

Mit einer Diensthundeprüfung wurde die vorangegangene sechswöchige Schutzhundeausbildung abgeschlossen. Neben theoretischem Wissen zu Lernverhalten, Anatomie, Haltung und Pflege der Hunde stand vor allem die praktische Arbeit im Vordergrund. Trainiert wurden hier die Unterordnung, die Schutzdienstarbeit und der Umgang mit dem Beißkorb. In der Abschlussprüfung stellten die Hunde unter Beweis, dass sie sich mit und ohne Leine führen lassen, sofort auf Grundkommandos reagieren, sich problemlos in einer Personengruppe bewegen und Hindernisse überwinden können. Jährlich muss die Prüfung einmal wiederholt werden. Damit soll die Diensttauglichkeit sichergestellt werden. Daneben finden monatliche Trainings und eigene Übungseinheiten statt.

Nach sechs Jahren Dienstzeit geht Hund Nick in diesem Jahr in Ruhestand. In den vergangenen zwei Jahren war er der einzige Diensthund des Ordnungsamtes. Seinen verdienten Ruhestand verbringt der sieben Jahre alte Deutsche Schäferhund bei seinem Diensthundeführer.

Schon während ihrer aktiven Dienstzeit gehören die Hunde zu den Familien ihrer Diensthundeführenden. Nach Feierabend werden sie mit nach Hause genommen und auch die Urlaubszeit wird zusammen verbracht. Detlef Sittel: „Das ist ein weiteres Beispiel dafür, wie viel Engagement die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes in ihren herausfordernden Beruf stecken. Das zu betonen, ist gerade in Zeiten wie diesen wichtig, in denen manch einer auf der Straße seine gute Kinderstube gegenüber den Mitarbeitern zu vergessen scheint.“