Ticketpreise im VVO steigen ab November
Die Ticketpreise für Bus und Bahn im VVO werden ab dem 1. November wieder angehoben. In der Versammlung des Zweckverbandes einigten sich die Verbandsmitglieder (Vertreter von Kommunen und Kreisen) am Mittwoch auf eine Erhöhung der Ticketspreise im Schnitt von 1,4 Prozent. „Die Tarifanpassung ist nötig, um trotz stagnierender Zuschüsse und steigender Kosten das gute Angebot in Dresden und der Region zu erhalten“, teilte Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des Zweckverbandes, in einer schriftlichen Mitteilung mit. „Im vergangenen Jahr sind die Kosten der Unternehmen im VVO trotz der Schwankungen bei den Energiepreisen weiter gestiegen. Für ein attraktives Angebot im öffentlichen Nahverkehr ist daher eine moderate Tarifanpassung notwendig.“ Der Einzelfahrschein in Dresden kostet künftig statt 2,20 Euro dann 2,30 Euro. Der Preis für die ermäßigte Viererkarte (5,20 Euro) bleibt dabei gleich. Einen entsprechenden Antrag hatte der Stadtrat gestellt. Desweiteren fällt die Tariferhöhung für die ABO-Monatskarte (beim vollen und ermäßigten Preis, sowie bei der 9-Uhr-Monatskarte) im Stadtgebiet Dresden mit 1,5 % Steigerung niedriger aus als ursprünglich vom Zweckverband geplant, teilten Vertreter von Rot-Rot-Grün mit. Weitergehende Änderungsanträge der Landeshauptstadt Dresden wurden von den Verbandspartnern überstimmt und bleiben damit unwirksam.Die Preiserhöhungen im Detail- Einzelfahrt in Dresden zukünftig 2,30 Euro (vorher 2,20 Euro). - Fahrten durch zwei und mehr Zonen steigen um 10 bis 20 Cent. Künftig kostet beispielsweise die Einzelfahrt von Meißen nach Radebeul 4,10 Euro, die Fahrt von Dresden nach Bad Schandau 6,20 Euro. - Die 4er-Karte wird 20 Cent teurer .- Preise für Monats- und Abo-Monatskarten, sowie Jahreskarten steigen durchschnittlich um rund 1,6 Prozent an. So wird beispielsweise die Abo-Monatskarte für die Preisstufe A 1 um 70 Cent erhöht und kostet dann 49,70 Euro. Keine Erhöhung- Keine Preiserhöhung bei ermäßigter 4er-Karte- Tageskarten, Familientageskarten und Kleingruppenkarten bleiben stabil. - Unverändert bleibt auch das NachtTicket bei sechs Euro.- Wochenkarten bleiben ebenfalls im Preis konstant