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Terrorverdächtige schweigen zum Pozessauftakt in Dresden

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Im Dresdner Terrorprozess gegen die rechtsextreme Gruppierung „Oldschool Society“ haben die beiden Beschuldigten zum Auftakt am Mittwoch geschwiegen. Den Männern im Alter von 30 und 43 Jahren wird die Bildung einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Zudem werden sie beschuldigt, einen Sprengstoffanschlag geplant und einen Verstoß gegen das Waffengesetz begangen zu haben. Die Angeklagten sollen als Mitglieder der „Oldschool Society“ spätestens ab Januar 2015 Brand- und Nagelbombenschläge auf Flüchtlingsunterkünfte erwogen haben. Bevor es dazu kam, flog die Gruppe allerdings auf. Die beiden Beschuldigten stammen aus Chemnitz und Anklam in Mecklenburg-Vorpommern. Für den Prozess am Oberlandesgericht Dresden gelten strenge Sicherheitsvorkehrungen.