Tempo-30-Limit auf Nossener Brücke
In Straßen- und Brückenbauprojekte in Dresden werden in diesem und nächsten Jahr 40 Millionen Euro investiert. Das Straßen- und Tiefbauamt informierte über die größten Baustellen. Ab Herbst sollen an der Kesselsdorfer- und ab Ende Mai auf der Tiergartenstraße wieder Straßenbahnen rollen. Bis Ende Mai soll der neue Kreisverkehr an der Dürerstraße fertig sein. Gebaut wird auch an einer Radquerung auf der Bautzner Straße in Höhe Alaunstraße. Ein weiteres größeres Projekt ist der Bau der Bühlauer Straße in Schullwitz. Zudem wurden die Vorplanungen für Umbau und Sanierung beispielsweisse für Tittmannstraße, Bischofsplatz und Güntzstraße beendet.
Acht Millionen für Reparaturen und Instandsetzungen
Dresden steckt in diesem Jahr acht Millionen Euro in Straßenreparaturen und die Beseitigung von Schlaglöchern. Größere Reparaturprojekte stehen u.a. an der Washingtonstraße, Budapester Straße und Müchner Straße an. In jeweils einer Fahrtrichtung wird der Asphalt erneuert. Auch die Karlsruher Straße und die Straße Altnossen will das Straßen- und Tiefbauamt sanieren.
Tempo-30-Limit auf Nossener Brücke
Noch offen ist, ab wann die Nossener Brücke saniert wird, die Planungen laufen. In den nächsten fünf Jahren soll der Brückenzug erneuert werden. Da es Risse gibt, soll ab dem Frühjahr aus Sicherheitsgründen auf dem Abschnitt über die Bahnstrecken ein Tempo 30-Limit-eingerichtet werden. Diskutiert wird auch, ob jeweils eine Fahrspur gesperrt wird. Zudem sollen weitere Messgeräte installiert werden, die registrieren sollen, ob sich Risse vergrößern. Ein Teil des Brückenzuges an der Löbtauer Brücke wurde bereits saniert. Das weitaus größere Projekt ist allerdings die Sanierung und der Neubau der Nossener Brücke, künftig sollen dort auch Straßenbahnen der Stadtbahn 2020 rollen. Damit soll eine Verbindung von der Kesselsdorfer Straße zum Nürnberger Ei geschaffen werden.
Zukunft von Amtsleiter offen
Unterdessen wollte Amtschef Reinhard Koettnitz Spekulationen um einen möglichen Wechsel in das Schulverwaltungsamt nicht kommentieren. Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain sagte, dass Koettnitz eine große Lücke im Straßen- und Tiefbauamt reißen würde.