Tempo 30 ab sofort dauerhaft am Terrassenufer
Tempo 30 am Terrassenufer ist zurück - und diesmal bleibt es dauerhaft. Im Rahmen eines Verkehrsversuches galt schon im vergangenen Jahr die reduzierte Geschwindigkeit von 50 auf 30 km/h zwischen Theaterplatz und Steinstraße. Der Versuch - so heißt es aus dem Rathaus - war so erfolgreich, dass man beschlossen habe, die Regelung nun dauerhaft einzuführen.
Heißt: Autofahrer müssen wieder runter vom Gas. Die neuen Schilder stehen schon. Die 30er-Zone soll die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöhen.
In der Mitteilung aus dem Rathaus heißt es:
„Insbesondere in der Sommerzeit herrscht zwischen Brühlscher Terrasse und dem Dampfschifffahrtbetrieb viel Betrieb am Terrassenufer. Gleichzeitig liegen die Querungsstellen für den Fußverkehr zwischen Theaterplatz und Steinstraße so weit auseinander, dass viele Menschen auch an anderen Stellen die Straße überqueren. In Verbindung mit dem hohen Verkehrsaufkommen von über 20.000 Autos am Tag kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen.
Von der bereits erprobten Regelung profitieren aber nicht nur Fußgänger, sondern auch Radfahrer. Bei 70 Prozent der Überholmanöver auf dem Terrassenufer wird der vorgeschriebene Mindestabstand nämlich nicht eingehalten. Durch eine Verringerung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit werden die Radfahrer nun seltener überholt. Das belegen die Zahlen: Während ein Radfahrer auf diesem Straßenabschnitt bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h durchschnittlich sechs Mal zu knapp überholt wird, sind es bei Tempo 30 weniger als vier regelwidrige Überholvorgänge. So wirkt sich Tempo 30 zwar nicht auf den eigentlichen Überholabstand aus, verbessert aber dennoch die Sicherheit im Radverkehr. Außerdem reduziert sich die mögliche Schwere von Unfällen.“
Ab sofort gilt Tempo 30 auf dem Terrassenufer für mehr Sicherheit im Fuß- und Radverkehr. Dort sind gerade in den Sommermonaten viele Menschen auf dem Elberadweg und an den Dampfanlegestellen unterwegs. Bei über 20.000 Kfz am Tag kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen.
— Stephan Kühn (@stephankuehn) June 20, 2024