Telekommunikation wird vom Freistaat aus überwacht
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In Leipzig treffen sich am Mittwoch vier ostdeutsche Innenminister und der Berliner Senator. Neben dem Austausch über 15 Jahre Sicherheitskooperation geht es auch um die Unterzeichnung des Staatsvertrages für das geplante Abhörzentrum. Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg errichten in Leipzig ein länderübergreifendes Überwachungszentrum für Telekommunikation. Die Bündelung der Daten soll die Behörden bei der Verfolgung schwerer Straftaten wie Mord, Vergewaltigung, aber auch Terrorverdacht unterstützen. Die Gesamtkosten für das Zentrum werden auf 15,8 Millionen Euro veranschlagt.