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Telefonbetrüger bringen Dresdner Rentner um 17.000 Euro

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Betrüger haben einen 83-jährigen Dresdner aus der Wilsdruffer Vorstadt um 17.000 Euro gebracht. Sie behaupteten am Telefon, dass gegen ihn ein Haftbefel vorliegt. Mit einer Kaution in Höhe von 17.000 Euro könne er aber verhindern, ins Gefängnis zu wanden. Der Senior fiel auf die Masche herein und überwies Geld per Onlinebanking ins Ausland. Die Polizei und die Bank versuchen aktuell, den Geldstrom zu verfolgen und das Geld zurückzuhoeln.

Hier Polizeibericht zu dem Betrugsfall nachlesen:

Zeit:     11.09.2019, 09.30 Uhr
Ort:      Dresden-Wilsdruffer Vorstadt

Unbekannte riefen bei einem Mann (83) in Dresden an, gaben sich als Polizisten aus und forderten 17.000 Euro wegen eines angeblich begangenen Verbrechens in der Türkei.

Die Täter übermittelten dem Senior während eines ersten Anrufes eine Rufnummer. Diese sollte der 83-Jährige dringend anrufen. Der Mann kam der Aufforderung nach. Bei dem diesem Telefonat meldete sich ein angeblicher Polizist des Bundeskriminalamtes und teilte dem Mann mit, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorliegen würde. Die Vollstreckung könnte der 83-Jährige jedoch durch Zahlung einer Kaution in Höhe von 17.000 Euro abwenden. Der Senior überwies das Geld per Onlinebanking. Anschließend bemerkte er den Betrug und meldete dies der Polizei.