• Teilneh­mer­feld beim Oberelbe-Marathon (Archiv­bild: imago/Eisen­huth)

Teilnehmerrekord beim 20. Oberelbe-Marathon

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Autor: sport

Marc Schulze vom Citylauf-Verein Dresden hat die 20. Auflage des Oberelbe-Marathons gewonnen und damit seinen Sieg aus dem Vorjahr wieder­holt. Der 32-Jährige Lokal­ma­tador benötigte für die 42,195 Kilometer zwischen König­stein und Dresden 2:25:58 Stunden. Damit verfehlte Schulze den von ihm angepeilten Strecken­re­kord um rund zwei Minuten. Die Bestmarke bleibt im Besitz von Niels Bubel, der 2015 eine Zeit von 2:23:38 Stunden erreicht hatte. Der Berliner wurde wie schon im Vorjahr Zweiter, kam nach 2:29:34 Stunden ins Ziel. Platz drei belegte mit deutli­chem Rückstand Marco Diehl (Butzbach/2:45:32).

«Ich habe alles versucht, doch schon bei Halbzeit war ich zu langsam. Es ärgert mich schon ein bisschen, dass es mit dem Strecken­re­kord zum Jubiläum nicht geklappt hat, aber zumin­dest habe ich mir wieder den Sieg erkämpft», erklärte Marc Schulze, der sich neben den 500 Euro Siegprämie auch noch 300 Euro bei der Zwischen­prämie in Pirna sicherte. In drei Wochen will der Dresdner auch noch seinen Vorjah­res­er­folg beim Super­ma­ra­thon des Rennstei­g­laufes wieder­holen.

Bei den Frauen siegte Stephanie Lindholz in 3:12:12 Stunden vor Tanja Büttner (beide Höhen­kir­chen-Siegerts­brunn/3:13:11) und der Dresd­nerin Nicole Keßler (3:13:49), die bei Halbzeit noch in Führung gelegen hatte.

Organi­sa­ti­ons­chef Uwe Sontag zeigte sich mit der Jubilä­ums­auf­lage sehr zufrieden. «Nach zwei Jahren mit schlechtem Wetter haben wir endlich einmal Glück gehabt. Die Bedin­gungen waren top und natür­lich freuen wir uns, dass wir mit 6342 Läufe­rinnen und Läufer zu unserem Geburtstag auch noch einen Teilneh­mer­re­kord verzeichnen können.»

(dpa)