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Teilerfolg für Regine Töberich bei Klage gegen Stadt Dresden

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Teiler­folg für die Archi­tektin Regine Töberich am Mittwoch am Oberlan­des­ge­richt Dresden. Die Richter machten bei dem Verfahren im Streit um das gestoppte Projekt "Marina Garden" an der Leipziger Straße deutlich, dass die Stadt Dresden pflicht­widrig gehan­delt hat. Die Stadt hätte den Bauvor­be­scheid inner­halb des Zeitli­mits von drei Monaten erteilen müssen. Das Landge­richt Dresden hatte die Klage abgewiesen. Dagegen hatte Töberich Berufung einge­legt und nun einen Teiler­folg erzielt.Die Stadt hatte das geplante Baupro­jekt "Marina Garden" an der Leipziger Straße gestoppt. Töberich klagt auf mindes­tens drei Millionen Euro Schadens­er­satz. Die Richter regten nun an, dass die Stadt das Grund­stück kauft und eine Entschä­di­gung zahlt. Töberich zeigte sich offen für diesen Vorschlag. Bis Ende August können beide Seiten nun Stellung­nahmen abgeben, teilte eine Gerichts­spre­cherin auf Anfrage mit. Am 30. August sollen die Schreiben beim Gericht vorliegen. Töberich hatte im Streit mit der Stadt einen Teil des Elberadweges wegbaggern lassen.