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Dresdner Uniklinik verarztet Kuscheltiere

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Der Schmusebär hustet, das Plüsch-Äffchen hat eine Platzwunde, die Stoff-Schildkröte kommt mit einem gebrochenen Panzer: diese Woche (23.-25. April) öffnet zum mittlerweile 20. Mal das Dresdner Teddykrankenhaus im Uniklinikum. Dabei können Kindergartenkinder ihre Kuscheltiere mitbringen und medizinisch versorgen lassen.

Die Idee dahinter ist, ihnen spielerisch zu zeigen, was bei einem Arztbesuch passiert, damit sie weniger Angst haben, wenn sie selbst mal krank sind. Dieses Jahr machen über 1.000 Kinder aus 60 Kitas mit. Die Aktion wird jedes Jahr sehr gut angenommen, sagte uns Klinikdirektor Prof. Dr. Reinhard Brenner. Bereits über 20.000 Kids waren seit dem Start des beliebten Projektes mit dabei.

Organisiert wird das Teddykrankenhaus von Medizinstudenten der TU Dresden, die dabei lernen, wie man komplizierte Sachverhalte einfach, verständlich und empathisch vermittelt. Sie führen mit den Kindern gemeinsam die gängigen Untersuchungen durch: Blut abnehmen, impfen und Röntgen. Auch eine große OP am Riesenteddy Kunibert und einen Rettungswagen gibt es zu bestaunen.

Zum Schluss erhalten die Kleinen ein Rezept für die Apotheke, damit es ihren Tieren auch schnell besser geht. Bei der „Medizin“ und „Therapie“ handelt es sich z.B. um Obst, Gummibärchen oder Malstifte.

In diesem Jahr ist die Teddyklinik bereits komplett ausgebucht. Aber: Zur Langen Nacht der Wissenschaften am 14. Juni ist das Teddy-Krankenhaus auch wieder mit dabei - und dann ist keine vorherige Anmeldung notwendig.

Bildergalerie zum Durchklicken: So läuft es ab, wenn Teddy zur Sprechstunde muss

Zum Anhören: Medizin-Studentin Neele Weber zum Teddykrankenhaus