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Tausende protestieren erneut gegen Corona-Politik

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In ganz Sachsen haben am Montagabend wieder tausende Menschen gegen die Corona-Politik protestiert. Von Dresden aus startete ein genehmigter Autokorso mit 130 Fahrzeugen Richtung Pirna.

Daneben war die Polizei bei zahlreichen nicht zugelassenen Versammlungen im Einsatz, unter anderem am Schillerplatz und am Altmarkt. Auf der Leipziger Straße verhinderten die Beamten eine Auseinandersetzung mit Gegendemonstranten.

Am Rande des Geschehens in Dresden ist ein Schweizer Journalist (54) auf der Bautzner Landstraße von Unbekannten geschlagen worden. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

Weitere Proteste gab es unter anderem in Radebeul, Wilsdruff, Pirna, Coswig, Großenhain,  Meißen, Moritzburg, Nünchritz, Radeburg, Riesa,  Weinböhla, Dippoldiswalde, Bad Schandau, Bannewitz, Freital, Heidenau, Kreischa, Neustadt in Sachsen, Rabenau, Ruppendorf, Schmiedeberg und Sebnitz.

In Freiberg eskalierte die Lage, dort durchbrachen gewaltbereite Demonstranten eine Polizeikette. Dabei sei ein Polizeifahrzeug beschädigt worden, der Verursacher sei in Gewahrsam gekommen. Es sei gesteigertes Gewaltpotential zu merken, sagte ein Polizeisprecher. Beamte seien nicht zu Schaden gekommen.