Talsperre Malter nach Sanierung wieder fit
Die Talsperre Malter bei Dippoldiswalde ist nach umfangreicher Sanierung für den Hochwasserschutz wieder fit. Das 35 Millionen Euro teure Projekt wurde am Donnerstag abgeschlossen.
Kern der Arbeiten war eine neue Hochwasserentlastungsanlage unterhalb der Staumauer. Über das Becken kann jetzt zum Beispiel bei Starkregen mehr Wasser abfließen als bisher.
„Nach dem Hochwasser im Jahr 2002 haben wir die Kapazität der Hochwasserentlastungsanlagen aller Sächsischen Talsperren überprüft. Im Ergebnis hat sich gezeigt, dass unter anderem die Abflussleistung der bisherigen Hochwasserentlastung an der Talsperre Malter für solche Extremereignisse nicht mehr ausreichte“, sagte Landestalsperrenverwaltungs-Chef Eckehard Bielitz. Die Überflutungssicherheit der Talsperre Malter sei nun vollständig wiederhergestellt, die Talsperre selbst bereits sei 2015 bei laufendem Betrieb umfangreich saniert worden.
Die Talsperre staut die Rote Weißeritz und schützt die Menschen und Gebäude in Tharandt und Freital. Beim Jahrhunderthochwasser 2002 war sie übergelaufen. Die Talsperre Malter wurde zwischen 1908 und 1913 errichtet. Der Gesamtstauraum liegt bei knapp 9,9 Millionen Kubikmeter, der Rückhalteraum für Hochwasser bei 4,2 Millionen Kubikmeter. Die Staumauer hat einen Kronenlänge von 193 Meter und einen Kronenbreite von 6,6 Meter.
