Tag 3: Schwarz-Gelbe spionieren bei Schwarz-Gelben
Der dritte Tag im Trainingslager der Schwarz-Gelben begann etwas später als der zuvor. Die morgendliche Laufeinheit fiel weg. Stattdessen ging es um 10 Uhr direkt mit dem Ball zur Sache. Erfreulich: Benjamin Kirsten konnte erstmals wieder zwischen die Pfosten zurückkehren. Er hatte sich im Heimspiel gegen ENergie Cottbus einen Mittelhandbruch zugezogen und konnte im Trainings seitdem nur als Feldspieler mitwirken. "Der Hand geht es hervorragend. Wir haben jetzt wieder leicht angefangen. Völlig unproblematisch, schmerzfrei. Es ist ganz wichtig für mich, das Vertrauen in meinen Körper wieder zu bekommen. Die Anfänge waren zufriedenstellend und jetzt können wir weiter steigern", sagte die Nummer 13 der SGD in der Medienrunde am Mittag. Auf das torwartspezifische Training muss Kirsten aber noch verzichten. Zudem steht am 21. Januar noch die Abschlussuntersuchung an.Gefehlt haben im Mannschaftstraining erneut Nils Teixeira, Quirin Moll, Luca Dürholtz und Tobias Müller. Teixeira absolvierte weiter ein Soloprogramm auf dem Platz, während Moll mit einem Infekt das Bett hütet. Dürholtz und Müller leiden beide unter einer Kniereizung. Beim Vormittagstraining verletzte sich zudem Jannik Müller leicht. Er hatte einen Schlag abbekommen.Die Nachmittagseinheit entfiel dann. Dynamo plante kurzfristig um. Statt selber zu schwitzen, wurde Fußball geschaut. Im "Pinatar Football Center" standen sich nämlich zwei kommende Gegner der SGD gegenüber. Zum einen der FC Sion, gegen den die Schwarz-Gelben am Sonntag selber testen werden. Gegner der Schweizer war Bundesligist Borussia Dortmund. Anfang März kommt der BVB ja zum Achtelfinale im DFB-Pokal nach Dresden. Dortmund gewann den Test schließlich mit 1:0.Alle Neuigkeiten und Impressionen aus dem Dynamo-Trainingslager in San Pedro del Pinatar gibt es in unserem Radio Dresden "Tagebuch" HIER