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Suchtberater informieren über Drogen und Abhängigkeit
Am Dienstag ist bundesweiter Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige. In Dresden hat es im vergangenen Jahr vier gegeben – einen mehr als 2018. Gesundheitsamt, Suchtberater und Streetworker wollen aus diesem Anlass an die Schicksale der Menschen erinnern und auf Präventions- und Hilfsangebote in der Stadt aufmerksam machen. Zentraler Treffpunkt ist ab 13:00 Uhr der Jorge-Gomondai-Platz. Info- und Beratungsstände zu Drogenkonsum und Abhängigkeit gibt es bis 18:00 Uhr aber auch auf der Hauptstraße, dem Scheune-Vorplatz und im Alaunpark. Wegen Corona wird an den Beratungsständen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes empfohlen
Insgesamt sechs Suchtberatungsstellen in vielfältiger Trägerschaft bieten in Dresden Beratung und Unterstützung bei drohender oder bereits eingetretener Abhängigkeitserkrankung an. Eine davon ist die Jugend- und Drogenberatungsstelle, die die Landeshauptstadt selbst unterhält.
Bundesweit starben 2019 insgesamt 1.398 Menschen durch illegalen Rauschgiftkonsum, ein Anstieg um 9,6 Prozent. 2018 hatte es 1.276 Drogentote gegeben. Hauptursache sind nach wie vor Überdosierungen von Opioiden wie Heroin oder Morphin sowie die Kombination mit anderen Substanzen.
Der nationale Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige wird alljährlich am 21. Juli begangen. Initiiert wurde er 1998 durch eine trauernde Mutter in Gladbeck.
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