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Update: Sturmtief „Ylenia“ trifft auf Dresden und Umland

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Das Sturmtief „Ylenia“ ist am Donnerstag auf Dresden und Umland getroffen.

Umgestürzte Bäume sorgten schon am Morgen für Verkehrseinschränkungen, unter anderem in Pillnitz, im Kreis Meißen und im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Starker Regen überflutete auf der Langebrücker Straße eine Bahnunterführung. Nach Angaben der Einsatzkräfte blieb es aber zumeist bei Sachschäden. In Klipphausen hatte sich ein Kleinlaster überschlagen, nachdem er aufgrund des Sturms von der Straße abgekommen war.

Stromausfälle im Dresdner Umland

In den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist es zu Stromausfällen gekommen. Diese wurden jedoch wieder größtenteils behoben (Stand: 18:30 Uhr).

Einsätze der Feuerwehr

Die Feuerwehr Dresden rückte am Vormittag insgesamt zehn Mal aus. Unter anderem wehte der starke Wind einzelne Dachteile des Bahnhofs Cossebaude weg. In Pirna-Copitz fällte ein umgekippte Baum einen Telefonmast.

Einschränkungen bei Bus und Bahn

Die Deutsche Bahn hatte zeitweise den Fernverkehr in Norddeutschland und Berlin-Brandenburg eingestellt, was auch Züge von und nach Sachsen betroffen hatte.

Außerdem ließ das Unternehmen einige Regionalbahn- und S-Bahn-Züge langsamer fahren. Darum kam es zu Verspätungen bei der S3 Dresden - Tharandt - Freiberg, bei der RB33  Dresden – Königsbrück, der RB71  Pirna – Sebnitz und der RB72  Heidenau – Altenberg. Aber auch im Flugverkehr gab es Einschränkungen - Flugreisende sollten sich vor Reiseantritt informieren. Wie die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mitteilte, wurde der Zugverkehr der Schmalspurbahnen eingestellt. Auch die Freiberger Eisenbahn teilte mit, dass wegen Unwetterschäden aktuell kein Zugverkehr zwischen Freiberg und Holzhau möglich sei.

Bei den Dresdner Vekehrbetrieben (DVB) gab es hingegen kaum sturmbedingte Umleitungen. Einzig die Schwebebahn setzte ihren Betrieb aus.

Warnung vor Betreten der Wälder, einige Parks geschlossen

Wegen des Sturmstiefs "Yleina" blieben viele Parks und Gärten sicherheitshalber geschlossen, unter anderem in Pillnitz und in Rammenau. Auch die Festung Königstein bleibt ab Donnerstag zu.

Die meisten Skigebiete in Sachsen hatten am Donnerstag ihren Betrieb eingestellt. Die Fichtelberg Schwebebahn und der Vierersessel standen am Donnerstag still, die Schlepplifte liefen jedoch. "Die Loipen und Rodelstrecken sind aber wegen Bruchgefahr von Bäumen gesperrt", sagte eine Sprecherin. Die Lage werde regelmäßig neu bewertet. Der Sachsenforst warnt davor, die Wälder zu betreten. Angebrochene Äste könnten auch die kommenden Tage noch herabfallen oder Bäume umstürzen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor extremen Orkanböen am Donnerstag in Sachsen. Es kommt zu schweren Sturmböen bis 100 Stundenkilometer, in den höheren Lagen teils zu orkanartigen Böen bis 120 Stundenkilometern. In der Nacht zum Freitag gibt es nur noch einzelne Windböen mit 55 Stundenkilometern (mit dpa).