Sturmtief Thomas: Buskunstwerk zusätzlich gesichert
Das Monument-Buskunstwerk auf dem Dresdner Neumarkt muss wegen des Sturmtiefs "Thomas" zusätzlich gesichert werden. Wie Christiane Mennicke-Schwarz vom Kunsthaus Dresden auf unsere Anfrage am frühen Nachmittag sagte, waren Statiker und Bauaufsicht am Vormittag vor Ort. Die Busse müssen demnach nicht umgelegt werden. Der Betonsockel mit den drei hochkant stehenden Bussen wird aber mit Betonblöcken zusätzlich gesichert. Die Betonelemente sind 4,5 Tonnen schwer. Neumarkt wird nicht gesperrtDie Dresdner Stadtverwaltung informierte anschließend dann auch im Detail: "Die Busse des Kunstwerkes Monument sind im Inneren mit einer Tragwerkskonstruktion aus Stahl ausgestattet, deren Standfestigkeit auch bis zu hohen Windlasten ausgelegt ist. Der bereits vorhandene Standsicherheitsnachweis wurde aufgrund der heute angekündigten Windstärken noch einmal unter Berücksichtigung von Sicherungsmaßnahmen geführt und geprüft. Entsprechend der Ergebnisse der Prüfung in Absprache mit dem Bauaufsichtsamt wird die Standfestigkeit des Monuments durch eine zusätzliche umlaufende Beschwerung der Sockelelemente abgesichert. Von einer Sperrung des Neumarktes wird auch aufgrund der Windanfälligkeit entsprechender Absperrgitter abgesehen."Am Nachmittag fuhr gegen 15:30 Uhr ein LKW mit Betonplatten vor. Diese wurden mit einem Kran auf den Sockel des Kunstwerkes gelegt. Das Buskunstwerk bleibt noch bis zum 3. April auf dem Neumarkt.Warnung des Deutschen WetterdienstesAktuell gilt bereits eine Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor Sturmböen für Dresden, sowie die Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz/Osterzgebirge. In der Nacht erreicht der Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 115 km/h seinen Höhepunkt - in Spitzen sind auch Orkanböen möglich. Äste könnten abbrechen und Bäume umknicken. Die Warnung des Wetterdienstes gilt bis Freitag, 10:00 Uhr.Auch der steigende Pegel von Elbe und Nebenflüssen wird aktuell beobachtet, einige elbnahe Parkplätze - zum Beispiel in Pirna und Meißen - wurden bereits gesperrt. Die Elbfähre Johanna musste wegen Treibguts den Betrieb einstellen.Aktuelle Warnungen des Deutschen Wetterdienstes.