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Sturmtief „Mortimer“: Äste herabgestürzt, Bäume umgeknickt

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Sturmtief „Mortimer“ sorgt seit Montagmorgen für mehrere Feuerwehreinsätze in Dresden und Umgebung.

Gegen 09:00 Uhr stürzte eine Kiefer auf der Neuländer Straße auf ein Haus. Der Besitzer hatte großes Glück: wenige Minuten davor war der Anwohner noch auf dem betroffenen Balkon, berichtete unser Reporter vor Ort. Die Feuerwehr legte den Baum um. Feuerwehreinsatz wenig später dann auch auf der Tharandter Straße: Zwischen Reisewitzer und Mohorner Straße drohte ein Baum auf die Fahrbahn zu stürzen. Die Straße wurde für den Einsatz der Feuerwehr voll gesperrt. An der Rudolf-Leonhardt-Straße im Hechtviertel stürzte ein Bauteil von einem Kran auf einen Balkon. Auf der Vorwerkstraße kippte in Höhe des Hohenthalplatzes eine Robinie auf einen geparkten Ford. Am Leutewitzer Ring in Gorbitz stürzte eine Birke auf Autos. Die Berufsfeuerwehr zerlegte den Baum mit der Kettensäge und beseitigte die Gefahr. Auf der Ammonstraße stürzte ein sehr großer Ast von einem Baum auf eine Grünfläche neben dem Gehweg. Verletzt wurde niemand.

Die Schwebebahn hat vorsorglich den Betrieb eingestellt, teilten die DVB mit. Auch einige Buslinien waren unterbochen, weil Äste oder Bäume auf Straßen lagen. Seit 10:30 Uhr rollen die Buslinien wieder regulär, teilten die DVB per Twitter mit.

Auch im Dresdner Umland gibt es einige Feuerwehreinsätze: In Krippen ist an der Friedrich-Gottlob-Keller Straße eine Stromleitung gerissen, der Boden fing dann Feuer. Auch in Nentmannsdorf und in Radebeul mussten die Feuerwehren wegen umgestürzter Bäume oder herabstürzender Äste ausrücken. Ein Fahrzeug wurde in Radebeul auf der Gellertstraße von einem Ast getroffen.

Der Deutsche Wetterdienst hatte eine Warnung veröffentlicht, diese ist zunächst bist 15:00 Uhr gültig:

Es treten schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) und 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit orkanartigen Böen bis 110 km/h (31m/s, 60kn, Bft 11) gerechnet werden.

ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Vereinzelt können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände.