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Sturmtief Egon: Unwetterwarnung für die Region

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Das Tief "Egon" bringt am Freitag Sturm­böen und viel Schnee nach Deutsch­land. Ein Schnee­band zieht sich von der Nacht zu Freitag an über die westli­chen und nördli­chen Mittel­ge­birge Deutsch­lands. Meteo­ro­loge Adrian Leyser vom Deutschen Wetter­dienst rechnet mit bis zu 30 Zenti­me­tern Schnee inner­halb von nur sechs Stunden in Lagen von 400 bis 600 Metern. Bis Freitag­mittag soll "Egon" dann in Richtung Polen weiter­ge­zogen sein.Für Dresden und die Landkreise Meißen und Sächsi­sche Schweiz/Osterz­ge­birge wurde eine amtliche Warnung vor schwerem Sturm­böen veröf­fent­licht. Diese ist gültig von Freitag­früh 03:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Für Lagen oberhalb von 600 Metern im Osterz­ge­birge wurde eine amtliche Unwet­ter­war­nung vor orkan­ar­tigen Böen veröf­fent­licht. Verein­zelt können zum Beispiel Bäume entwur­zelt und Dächer beschä­digt werden, warnt der Wetter­dienst: Achten Sie beson­ders auf herab­stür­zende Äste, Dachziegel oder Gegen­stände.Mehr Infor­ma­tionen zu aktuellen Warnungen beim Deutschen Wetter­dienst.Für das Osterz­ge­birge empfiehlt der Wetter­dienst außerdem: "Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegen­stände im Freien! Halten Sie insbe­son­dere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspan­nungs­lei­tungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufent­halt im Freien!""In Höhen­lagen können schwere Sturm­böen schnee­stur­martig zunehmen. Ich denke, dass dann auch einige Straßen unpas­sierbar sein werden", sagte Leyser. In Hochlagen werde es ausge­spro­chen ungemüt­lich.Der nasse Schnee und der starke Wind können auch Strom­lei­tungen und Bäume gefährden. "Das ist eine sehr gefähr­liche Kombi­na­tion", sagte Leyser. In der Mitte, im Süden und an der Nordsee sind am Freitag Sturm­böen möglich, die auf Bergen sogar Orkan­stärke errei­chen können. Vor allem im Hochland dürften nach dem heftigen Schnee­fall am Wochen­ende hochwin­ter­liche Bedin­gungen herrschen. Doch Winter­sportler und Spazier­gänger dürften die weiße Pracht angesichts des starken Windes nicht so recht genießen. „Das ist dann doch recht ungemüt­lich“, meinte Leyser. Besser werde es erst in der kommenden Woche. Dann wird mit einer neuen Dauer­frost­pe­riode gerechnet.