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Studenten aus Israel am Rundkino von Rechtsextremen attackiert

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Zwei Studenten aus Israel sind in Höhe des Rundkinos von Rechts­ex­tremen belei­digt und geschlagen worden. Die 25- und 26-Jährigen wurden Montag­abend von sechs schwarz geklei­deten Männern angegriffen. Die Täter beschimpften ihre Opfer, riefen fremden­feind­liche Parolen und schlugen auf einen der Beiden ein, teilte die Polizei mit. Als die Studenten in einen orien­ta­li­schen Lebens­mit­tel­laden flüch­teten, schlug ein Angreifer eine Scheibe ein. Dann flüch­teten die Angreifer. Die Tat ereig­nete sich Montag­abend gegen 19.40 Uhr an der St. Peters­burger Straße vor dem Rundkino. Jetzt werden Zeugen gesucht. Polizei brauchte über eine StundeNach Schil­de­rungen eines betrof­fenen Medizin­stu­denten bei Facebook, hätten sie nach der Tat eine Stunde auf die Polizei gewartet. Die Polizei­di­rek­tion ist nur wenige hundert Meter vom Tatort entfernt. Polizei­spre­cher entschul­digt sichAm Diens­tag­nach­mittag bestä­tigte ein Polizei­spre­cher die Schil­de­rung der Studenten und entschul­digte sich. Die Einsatz­kräfte hätten über eine Stunde gebraucht, das dürfe nicht passieren, sagte Sprecher Thomas Geithner auf Anfrage unseres Senders. "Wir können uns nur entschul­digen, das ist nicht unser Standard oder unsere Philo­so­phie", sagte Geithner. Bei Entge­gen­nahme des Notrufs seien nicht genügend Daten abgefragt worden, dadurch sei der Fall falsch quali­fi­ziert worden. Da am Revier Mitte zum Tatzeit­punkt kein Strei­fen­wagen frei war, sei aufgrund dieses Fehlers, kein anderer freier Wagen eines anderen Reviers sofort angefor­dert worden. Erst nach Schicht­wechsel sei dann ein Wagen des Reviers Mitte angerückt.(Redak­tio­neller Hinweis: der Artikel wurde um die Infor­ma­tionen und Entschul­di­gung des Dresdner Polizei­spre­chers ergänzt worden.)Augen­zeu­gen­be­richte bei Facebook: