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Striezelmarktschilder werden überprüft

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Das Amt für Wirtschaftsförderung in Dresden prüft die Striezelmarktschilder auf Fehler. Ein aufmerksamer Besucher hatte festgestellt, dass es bei vielen Ständen Typografiefehler gibt. Die Schilder sind in der "Deutschen Frakturschrift" bedruckt. Dabei wurden allerdings Buchstaben falsch gesetzt. Das Amt lässt aufgrund des Hinweises nun die Striezelmarktbeschilderung prüfen. Wenn notwendig, soll nachgebessert werden, hieß es. Die Kosten müssten dann die Händler tragen, teilte die Stadtverwaltung mit.

Experte erläutert Fehler

Der Fehler fällt nur Experten auf, wie uns Hörer Jörg erläuterte: Auf dem ersten Bild steht demnach mit Silbentrennung "Wurzel-s-peck". Dort hätte man es mit langem 's' schreiben müssen. Auf dem zweiten Bild ist das Wort "Unsinn" demnach Unsinn. So wie die Buchstaben gesetzt wurden, steht dort "Un-s-inn". Auch Ligaturen, also die Buchstabenverbindungen der Deutschen Schrift, wurden nicht beachtet.

Im Rathaus waren die Besonderheiten vorher nicht bekannt, deswegen werden nun alle Schilder überprüft.