Streit um mehr Geld für Abgeordnete im Freistaat
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Wegen der geplanten Erhöhung der Abgeordneten-Bezüge reißt die Kritik an der schwarz-roten Koalition in Sachsen nicht ab. Das Gesetz sieht vor, die steuerfreie Aufwands-Entschädigung um 1.000 Euro monatlich zu erhöhen. Außerdem sollen langjährige Abgeordnete künftig ab 60 in Rente gehen können. Der Fraktions-Chef der Grünen Volkmar Zschocke meinte am Freitag in Dresden, CDU und SPD hätten jedes Maß verloren und mit den Plänen alle Abgeordneten in Verruf gebracht. Jetzt klebe am Landtag das Etikett „Selbstbedienungsladen“. Neben den Grünen wollen auch Linke und AfD gegen das Gesetz stimmen. Auch SPD-Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange will den Antrag ablehnen. Am kommenden Mittwoch wird darüber abgestimmt.