Streit um Insolvenzverwalter im Infinus-Skandal zieht sich hin
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Im Infinus-Finanzskandal müssen sich die betroffenen Anleger noch länger gedulden bevor Geld fließen kann. Vor kurzem war die erste Gläubiger-Versammlung in der Messe Dresden in chaotischen Verhältnissen geplatzt. Anwälte wollen den zuständigen Insolvenzverwalter ablehnen. Das Insolvenzgericht hat nun die Anmeldung von Forderungen bis Ende Oktober verlängert. Im November sollen die Gläubiger dann erneut zusammentreten und über das weitere Verfahren abstimmen. Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt wegen eines Schneeballsystems gegen Infinus und Tochterfirmen, es geht um Einlagen in höhe von einer Milliarde Euro und 40.000 Betroffene Kunden.