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Streiks sorgten am Mittwochvormittag für Behinderugnen

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Auch in der Region Dresden sind viele Mitarbeiter des regionalem Linienverkehrs dem Streikaufruf der Gewerkschaft Verdi gefolgt. Bei der Verkehrsgesellschaft Meißen und beim Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge blieben zwischen Schichtbeginn um 3.00 Uhr und 8.00 Uhr zahlreiche Busse im Depot.Pendler mussten sich andere Alternativen für den Weg zur Arbeit  überlegen und auf Auto, Fahrgemeinschaft oder auch den Zug umsteigen. Verdi fordert für die Beschäftigen u.a. einen höheren Stundenlohn. Es fehle an Fahrpersonal weil bei aktuell 12,30 Euro keiner anfangen will, sagte uns ein Gewerkschaftssprecher. Sachsen hinke bei der Einkommensentwicklung hinterher. Verdi fordert einen Stundenlohn von 15,66 Euro für die Busfahrer. Morgen werden die Tarifverhandlungen fortgesetzt.Damit den Abiturenten keine Nachteile durch den Streik entstehen, hatte das Kultusministerium vorsorglich Regelungen getroffen. Prüfungsteilnehmer, die durch den Streik zu spät kamen, konnten trotzdem an den Prüfungen teilnehmen. Wie das Kultusministerium weiter mitteilte, stand Betroffenen die volle Arbeitszeit zur Verfügung. Beginn der Prüfung blieb 9.30 Uhr. Sollten sich mehrere Schüler verspäten, darf der Direktor die Prüfung nach hinten verschieben.       

Audio:

Frank Fischer von der Verdi äußert sich im Interview zur Schülerproblematik
Die Taxifahrer machen ihrem Ärger Luft

Auch die Taxifahrer haben sich heute an einer bundesweiten Aktion beteiligt

Am Busbahnhof in Dresden haben sich am Morgen über einhundert Taxifahrer aus der Lausitz, dem Osterzgebirge und Dresden versammelt. Anschließend sind sie etwa zwei Stunden gemeinsam durch die Stadt gefahren. Grund ist der bundesweite Protest gegen eine geplante Änderung des Personenbeförderungsgesetzes. Es soll Mietwagenanbietern wie Uber oder MyTaxi erleichtern, mehrere Fahrgäste auf einer Tour einzusammeln und auch überall halten zu dürfen. Bis 13.00 Uhr läuft noch eine Sternfahrt nach Berlin. Dort soll es gegen halb zwei eine Kundgebung am Brandenburger Tor geben. Auch 30 Taxis aus Dresden sind dabei. Insgesamt werden dort 5.000 Taxifahrer erwartet.