Streiks sorgten am Mittwochvormittag für Behinderugnen
Auch in der Region Dresden sind viele Mitarbeiter des regionalem Linienverkehrs dem Streikaufruf der Gewerkschaft Verdi gefolgt. Bei der Verkehrsgesellschaft Meißen und beim Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge blieben zwischen Schichtbeginn um 3.00 Uhr und 8.00 Uhr zahlreiche Busse im Depot.Pendler mussten sich andere Alternativen für den Weg zur Arbeit überlegen und auf Auto, Fahrgemeinschaft oder auch den Zug umsteigen. Verdi fordert für die Beschäftigen u.a. einen höheren Stundenlohn. Es fehle an Fahrpersonal weil bei aktuell 12,30 Euro keiner anfangen will, sagte uns ein Gewerkschaftssprecher. Sachsen hinke bei der Einkommensentwicklung hinterher. Verdi fordert einen Stundenlohn von 15,66 Euro für die Busfahrer. Morgen werden die Tarifverhandlungen fortgesetzt.Damit den Abiturenten keine Nachteile durch den Streik entstehen, hatte das Kultusministerium vorsorglich Regelungen getroffen. Prüfungsteilnehmer, die durch den Streik zu spät kamen, konnten trotzdem an den Prüfungen teilnehmen. Wie das Kultusministerium weiter mitteilte, stand Betroffenen die volle Arbeitszeit zur Verfügung. Beginn der Prüfung blieb 9.30 Uhr. Sollten sich mehrere Schüler verspäten, darf der Direktor die Prüfung nach hinten verschieben.