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Streiks im Dresdner Einzelhandel

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In Dresden und Magde­burg haben Beschäf­tigte im Einzel­handel am Samstag die Arbeit nieder­ge­legt. In Magde­burg betei­ligten sich Mitar­beiter von H&M an den Warnstreiks, sagte Jörg Lauen­roth-Mago von Verdi. In Dresden traten Beschäf­tigte von H&M, Esprit, IKEA, Kaufland und Obi in den ganztä­gigen Ausstand. Am Freitag war die erste Runde der Tarif­ver­hand­lungen für die Beschäf­tigten im Einzel- und Versand­handel von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ergeb­nislos vertagt worden.„Die Beschäf­tigten haben sich über das Arbeit­ge­ber­an­gebot sehr geärgert“, hieß es in einer Verdi-Mittei­lung am Samstag. Es würde einen Reallohn­ver­lust bedeuten. Die Arbeit­geber hatten laut Verdi höhere Entgelte in zwei Stufen geboten. Ab dem 1. August 2017 sollte es demnach nach zwei Nullmo­naten 1,5 Prozent mehr und ab dem 1. Juni 2018 noch einmal ein Prozent mehr Geld geben. Außerdem sei eine Einmal­zah­lung von 150 Euro geboten worden.  Verdi fordert hingegen sechs Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von einem Jahr. Am 3. Juli sollen die Verhand­lungen fortge­setzt werden. (dpa)