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Streik bei Teigwaren Riesa geht weiter

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Weil die Tarifverhandlungen festgefahren sind, haben die Beschäftigten von Teigwaren Riesa erneut die Arbeit niedergelegt. Eine Delegation von Streikenden will zudem am Donnerstag nach Trochtelfingen auf die schwäbische Alb fahren, sofern es bis dahin keine Einigung gibt. Dort befindet sich der Stammsitz der Eigentümerfamilie.

Die Lohnmauer, die es über 30 Jahre nach der Einheit noch gibt, müsse endlich eingerissen werden, so die Gewerkschaft NGG. In der letzten Verhandlungsrunde gab es keine Bewegung. Das Unternehmen hält bisher an seinen Vorstellungen fest, die Löhne bis Ende 2023 um 1,20 Euro in der Stunde zu erhöhen.

Die Beschäftigten und ihre Gewerkschaft NGG fordern für diesen Zeitraum aber eine Erhöhung des Stundenlohns um 2 Euro, diese könne auch in zwei Stufen erfolgen. Derzeit arbeiten viele Beschäftigte bei Teigwaren Riesa zu einem Stundenlohn, der nur knapp über 12 Euro liegt.